Frankfurt Oder1

 

Wachstumsregion Frankfurt (Oder)

Gelegen in der deutschen Haupstadtregion, zwischen den westeuropäischen Wirtschaftszentren und den emerging markets in Osteuropa bietet Ostbrandenburg einen optimalen Ausgangspunkt für zukünftige Europaaktivitäten und besonders gute Voraussetzungen für Investitionsprojekte, von der Schwerindustrie über das produzierende Gewerbe bis hin zum Dienstleistungssektor.

Als Ziel-1-Fördergebiet der Europäischen Union ist die finanzielle Unterstützung bei Investitionsprojekten die höchste in der gesamten EU

Mehr als 6.500 Studenten aus über 80 Nationen an der Europa-Universität Viadrina. Mehr als 1,4 Mrd. Euro an privaten Investitionen und mehr als 4.500 geschaffene Arbeitsplätze belgen die Attraktivität von Ostbrandenburg als Wirtschaftsraum. Gleichzeitig bietet die einmalige Kombination von Wohnen im Grünen, zu günstigen Mieten oder Baukosten, ein breites Kulturangebot direkt vor Ort und die unmittelbare Nähe zu Berlin mit dem neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg-International einen hohen Lebens- und Freizeitwert für Jung und Alt.

Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt bilden das wirtschaftliche Zentrum in Ostbrandenburg und übernehmen als Ober- bzw. Mittelzentrum wichtige Umlandfunktionen für die gesamte Region.

Die unmittelbare Grenzlage zu Polen, die hervorragende Verkehrsanbindung und die gut ausgebaute Infrastruktur sind besondere Kennzeichen des Wachstumskerns, welche die wirtschaftliche Entwicklung, die Ansiedlung von Unternehmen und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region geprägt haben.

Quelle: Investorcenter Ostbrandenburg GmbH 

 

Lebenswert(e)

Frankfurt (Oder), am westlichen Ufer des Grenzflusses Oder gelegen, ist eine alte Hansestadt, deren Gründung auf das Jahr 1253 zurückgeht. Von ihrer damaligen Bedeutung zeugen die historischen Bauwerke in norddeutscher Backsteingotik, wie das Rathaus, die Friedenskirche und die Sankt Marienkirche. Zahlreiche Plätze, Grünanlagen und Gebäude zeugen von der abwechslungsreichen Geschichte der Stadt.

Die Oder prägt das landschaftliche Erscheinungsbild der Stadt. So entstammen die Alte Oder und der Winterhafen dem ehemaligen Verlauf des Flusses und bilden zahlreiche Seitenarme. Zu den Naturschönheiten von Frankfurt (Oder) und Umgebung gehören viele Parkanlagen, öffentlich zugängliche Gärten und Wald- und Wiesenflächen. Hier lohnt es sich zu verweilen, zu entschleunigen und die Ruhe zu genießen.

Vom Holzmarkt im Stadtzentrum aus genießt man einen einzigartigen Blick auf die Insel Ziegenwerder mit ihren Buhnen, der Überschwemmungsfläche und der Nordspitze. Einwohner und Gäste der Stadt sind immer wieder beeindruckt vom Uferpanorama, den Polderflächen der gegenübergelegenen polnischen Nachbarstadt und den nördlichen Oderwiesen mit ihren Kopfweiden.

Frankfurt (Oder) bietet mit drei Museen, drei Theatern, einer Konzerthalle mit Sitz des Brandenburgischen Staatsorchesters, der Europa Universität Viadrina sowie vielen städtischen und privaten Einrichtungen ein reichhaltiges kulturelles Angebot.

Der Dramatiker, Erzähler und Lyrika Heinrich von Kleist ist einer der berühmtesten Söhne der Stadt. Als Zeitgenosse von Goethe und Schiller schuf er mit Werken wie >> Der zerbrochene Krug<< oder >>Käthchen von Heilbronn<< literarische Klassiker. Die Konzerthalle >>Carl Philipp Emanuel Bach<< - eine ehemaliger Franziskanerkirche - und das Kleistforum sind beliebte Spielstätten für Musik und darstellende Kunst. Von internationalem Renommee ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder), das für die Oderstadt erfolgreich auf internationalem Parkett spielt.

Frankfurt (Oder) hat eine lange Sporttradition. Der älteste urkundlich erfasste Verein der Stadt war die Schützengilde von 1406. Im 19. Jahrhundert wurde eine Vielzahl an Sportvereinen gegründet, u.a. der "Turnverein 1860 e.V. zu Frankfurt an der Oder", der als erster offizieller sportlicher Verein der Stadt gilt.

Aus den Anfängen des Sports im 19. Jahrhundert hat sich Frankfurt (Oder) zu einer Hochburg des Leistungssports entwickelt. Auch heute bringt die Stadt durch den organisierten Sport immer wieder erfolgreiche sportliche Persönlichkeiten hervor. Seit dem Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen kamen 14 Olympiasieger und 18 Weltmeister aus unserer Stadt. Ihre erfolgreichsten Olympioniken ehrt die Stadt seit 2016 in einem Olympiahain im Zentrum der Stadt.

Der erste Olympiasieger war Hermann Otto Ludwig Weingärtner, der am Reck im Einzel und mit der Mannschaft sowie am Barren mit der Mannschaft gewann und zudem Zweiter am Seitpferd und den Ringen sowie Dritter am Barren wurde. Damit ist er bis heute der erfolgreichste Olympionike aus Frankfurt (Oder).

Zu seinen Nachfolgern gehören so bekannte Sportler wie Karin Balzer, Dietmar Schmidt, Henry Maske, Maik Bullmann, Katrin Mietzner, Falk Boden, Ronny Weller, Judith Arndt, Jörg Brümmer und Manfred Kurzer, um nur einige zu nennen.

Auch heute spielt der Spitzensport neben dem Breiten- und Freizeitsport eine gewichtige Rolle in der Stadt. Mit dem Sportzentrum mit Landes- und Bundesleistungszentren und dem Olympiastützpunkt Brandenburg verfügt die Stadt über modernste Sportanlagen. In der Eliteschule des Sports mit den angeschlossenen Häusern der Athleten lernen und trainieren viele talentierte Nachwuchssportlerinnen und -sportler.

Seit 2007 ehrt die Stadt die Sportlerin oder den Sportler mit der größten sportlichen Leistung mit dem Hermann Weingärtner-Preis.

Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)