Ein Blick in die Zukunft: Das Logpark Trailer Terminal    

Im kontinentalen Warenaustausch gewinnt der unbegleitete Trailerverkehr eine immer größere Rolle. Die Nähe zur deutsch-polnischen Grenze mit mehr als 3,7 Millionen Grenzübertritten von Zugmaschinen mit Trailern im Jahr 2017 wird dabei dem Standort Frankfurt (Oder) künftig die Möglichkeit eröffnen, sich in diesem stetig wachsenden Markt nachhaltig zu positionieren.

Mit der Fertigstellung des Logpark Container Terminals im Oktober 2014 rückte die Weiterentwicklung der Flächenreserven am Standort in den Blickpunkt. Im Norden des Standortes befindet sich eine brachliegende Fläche die ehemals als Rangierbahnhof genutzt wurde. Auf dieser Fläche beabsichtigt die tegece I infra in einem nächsten Projektabschnitt das Logpark Trailer Terminal zu entwickeln.

Auf dem geplanten neuen Trailer Terminal sollen die  Trailer (auch Sattelauflieger oder LKW-Auflieger) von der Straße auf die Schienen (bzw. umgekehrt) verladen und in die Zielregion befördert werden. Vorzugsweise sollen die Züge im Nachtsprung Deutschland durchfahren. Der Umschlag der Trailer wird durch Verladetechnologien, wie Horizontalverladung, mobile Verladegeräte oder Portalkrananlagen erfolgen.

Für dieses Vorhaben wird die Fläche des zukünftigen Logpark Trailer Terminals bedarfsgerecht und vorausschauend beplant, erschlossen und anschließend der Logistikbranche für den Umschlag im Kombinierten Verkehr zur Verfügung gestellt.

Mit der Komplettierung des Standortes durch das Logpark Trailer Terminal vervollkommnen wir nicht nur das Infrastruktur-Geschäftsmodell am Bahnstandort, sondern schaffen auch die Möglichkeit, die einheimischen Logistik- und Speditionsbranchen näher ans Gleis zu holen. Gleichzeitig tragen wir zur Förderung des Umstiegs von der Straße auf die Schienen bei, wodurch mehrere tausend Tonnen CO2 eingespart werden können.